Es geht weiter! Danger Dan kommt auf große Herbsttour. Die Ankündigung kommt genau im richtigen Moment. Es ist zwar Frühling, aber kontinuierlich steigende AFD-Umfragewerte, wachsender Antisemitismus oder Neonazi-Gruppen, die sich gezielt verabreden, um CSDs zu attackieren, sind nur Symptome einer erschreckend schnell kippenden Stimmung, die sich eher nach einem besonders kalten Winter anfühlt. Was wir jetzt brauchen, ist bitte kein Plädoyer für die Liebe oder halbgares Gesülze über Gemeinschaft. Es ist Zeit für Antifaschismus, radikale Kunst, für den Protest und für eine schonungslose Auseinandersetzung mit der Gegenwart, der Welt und uns selbst. Aber natürlich mit einer gewissen Nonchalance, diesem besonderen feinsinnigen Humor. Wir brauchen also Danger Dan. Das Klavier, die rote Bomberjacke, vor allem diese einmaligen Lieder und keine Angst.
Eher zufällig hatte Danger Dan vor fünf Jahren mit seinem ersten Klavieralbum den Zeitgeist getroff en und die Köpfe und Herzen der Menschen erreicht. Das mit Gold ausgezeichnete DIY-Album »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt« wurde gegen jede Wahrscheinlichkeit eins der erfolgreichsten Pianoalben aller Zeiten. Es hat das Leben Hunderttausender Menschen begleitet, ja bereichert, Diskurse angeregt. Danger Dan hat es in ehrwürdigen klassischen Konzertsälen ebenso aufgeführt wie auf dem größten Punk-Festival Deutschlands, gemeinsam mit Igor Levit im »ZDF Magazin Royale« von Jan Böhmermann und bei einem Solikonzert vor der Roten Flora in Hamburg. Punks in Lederkutten saßen bei diesen Konzerten einträchtig neben Klassik-Liebhaber:innen, Indie-Rocker:innen neben Hip-Hopper:innen. Insgesamt haben eine Viertelmillion Menschen Danger Dan gesehen.
Im Vorfeld hatte kein Label an das Album geglaubt. Also hat er es einfach selbst veröff entlicht. Es war ein DIY-Projekt mit seiner Crew, der Antilopen Gang, und mit einer Reihe weiterer Freundinnen und Freunde. Ohne Major-Label, Marketingplan, Zielgruppenanalyse. Und trotzdem erreichte es Platz 1 in den Charts. Dabei hat sich Danger Dan ja wirklich einfach nur einen alten Traum erfüllt, in dem er in einer Tourpause der Antilopen Gang ein paar Klavierlieder geschrieben hat. Mit den Themen, die ihn bewegten.
Danger Dan hat bewiesen, dass man nicht alles so machen muss, wie alle es machen, nur weil alle es so machen, obwohl alle davon genervt sind. Das Gegenteil ist der Fall. Es waren die intensivsten, ganz sicher überraschendsten zwei Jahre im Leben von Danger Dan, die nach einer restlos ausverkauften Tour schließlich mit den beiden Geburtstagskonzerten vor 30.000 Leuten in der Berliner Wuhlheide gekrönt wurden.
Nun findet diese rauschhafte Zeit endlich eine Fortsetzung: „Ich freue mich sehr auf die Tour“, sagt Danger Dan. „Ich habe mir ein paar Sachen ausgedacht, ein intimes Setup, Schatten werden eine Rolle spielen.“ Man darf also gespannt sein. Aber keine Angst: Perfekt orchestrierte Pop-Konzerte sind auch diesmal eher nicht zu erwarten. Die Lieder werden am Klavier zerlegt, womöglich gar zerhackt werden, Danger Dan wird fantastische Geschichten erzählen, Missstände benennen, das Publikum umarmen und mitreißen, er wird lachen und vielleicht auch weinen und sich ganz, ganz sicher mindestens einmal verspielen, darauf ist Verlass!
Schießen Sie also nicht auf den Pianisten, wir brauchen ihn. Vor allem jetzt.
Veranstalter: Crunch Time Promotion Veranstaltungsbüro Marc Huelsewede
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Bei Konzerten/Shows in der Stadthalle werden die für Rollstuhlfahrer vorgesehenen Plätze im Großen Saal (1. OG, Blöcke A & B, sowie die erste Reihe in den Blöcke C&D) und im Kleinen Saal (1. OG) über einen Fahrstuhl aus dem Eingangsfoyer erreicht. Barrierefreie Toiletten sind in der Stadthalle im EG und 1.OG vorhanden, in der Ausstellungshalle im EG.
Für den Tagungsbereich steht eine Aufzugsanlage zentral im Bereich des Konferenzeingangs der Stadthalle zur Verfügung, über die sämtliche Etagen erreicht werden.
Die Galerie der Ausstellungshalle ist über einen Fahrstuhl des dortigen Foyers zu erreichen.
Bei Shows und Konzerten in der Stadthalle steht Ihnen anlassbezogen eine Garderobe gegen Gebühr im Eingangsbereich zur Verfügung; je nach Witterung und Veranstaltungsformat können die Kapazitäten eingeschränkt sein.
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Das Parkhaus an der Stadthalle (Zufahrt über die Nahariyastraße) bietet nach Einfahrt ein vergünstigtes Konzertticket zum Erwerb vor der Show an, Gültigkeit bis ca. 1,5 Stunden nach Showende ohne zusätzliche Wartezeiten an der Kasse. Im unmittelbaren Umfeld stehen etliche weitere Parkeinrichtungen (z.B. Nahariyastraße, Neues Bahnhofsviertel, Feilenstraße) zur Verfügung. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Abstellanlagen für Fahrräder sind auf dem Vorplatz Stadthalle/Ausstellungshalle und in der Nahariyastraße installiert.